Brze¼no (Brösen)
ist ein am Ufer der Danziger Bucht gelegener Stadtteil Danzigs.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das einst ruhige Fischerdorf
Brösen dank der Stationierung napoleonischer Truppen in Danzig
zu einem beliebten Badeort. In Brösen entstand die erste Badeanstalt
am Strand der Danziger Bucht. Sie wurde im Auftrag des Gouverneurs
von Danzig, des napoleonischen Generalmarschalls Rapp, von
dem Arzt Jan Haffner gebaut (dem späteren "Vater"
des Bades in Sopot/Zoppot). Vor dem Zweiten Weltkrieg verfügte
Brösen über eine 200 Meter lange Seebrücke, Bäder, ein Kurhaus
sowie einige Hotels und Pensionen. An sonnigen Tagen kamen
an die Brösener Strände mehr Badegäste als nach Zoppot.
In den
ersten 40 Jahren nach dem Krieg entwickelte sich Brze¼no leider
zu einem reinen Wohnviertel, in dem einige Dutzend Wohnblocks
für die Arbeiter der großen Industriebetriebe gebaut wurden.
Den letzten Schlag versetzte dem Badeort Brze¼no das Badeverbot
für die Danziger Bucht, das in den gesamten 80er Jahren galt.
Seit den politischen
Umbrüchen in Polen 1989 kehrt Brze¼no Schritt für Schritt
zu seinen "natürlichen" Funktionen zurück und wird
bei den Danzigern als Badeort immer beliebter. Neben einer
neuen Seebrücke (an anderem Ort als vor dem Krieg) entstand
eine Fußgänger- und Fahrradpromenade nach Jelitkowo/Glettkau
und weiter bis nach Sopot/Zoppot, außerdem einige Hotels,
Pensionen und Restaurants. Die Rückkehr von Brze¼no zu seinem
einstigen Glanz ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.
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| Links |
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| aktuelle Fotos |
Straße Pó³nocna
(früher: Nordstraße) |
Ehemaliges Kurhaus
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Blick auf das
neue Brösen |
Katholische Kirche
des Heiligen Antonius |
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